• Auszug aus dem „Unternehmerhandbuch“

Wenn sich der Arbeitstag mal wieder ins Unendliche zu strecken scheint, wünscht sich so mancher Arbeitnehmer den nächsten Feiertag herbei: Ausspannen und Zeit mit den Lieben verbringen, ohne einen Urlaubstag einsetzen zu müssen. Doch das gilt nicht für alle – Arbeiten an Feiertagen ist in vielen Betrieben ein Dauerthema.

Darf an Feiertagen überhaupt gearbeitet werden?

„Arbeit an gesetzlichen Feiertagen ist allgemein untersagt.

Allerdings legt das Arbeitsgesetz 16 Ausnahmen fest, für die das Beschäftigungsverbot nicht gilt.“ So haben Arbeitnehmer unter anderem in den Bereichen Gesundheit, Gastronomie oder Sicherheit keine Garantie, an gesetzlichen Feiertagen zu Hause bleiben zu dürfen, also zum Beispiel Ärzte, Kellner oder Polizisten.

Mit was für Zuschlägen kann man an Feiertagen rechnen?

Rechtlich haben Beschäftigte eigentlich keinen Anspruch auf sogenannte Feiertagszuschläge – grundsätzlich steht ihnen, wenn sie an Sonn- und Feiertagen arbeiten, ein Ersatzruhetag zu.

Dieser ist innerhalb von acht Wochen nach dem Beschäftigungstag zu gewähren.

Nur Zuschläge bei Nachtarbeit sind verpflichtend.

Wann gibt es Zuschläge und wie wirken sie sich steuerrechtlich aus?

Aus rechtlicher Sicht hat ein Arbeitnehmer keinen Anspruch auf Zuschlagszahlungen, wenn an einem Feiertag gearbeitet werden musste. Lediglich ein Ersatzruhetag ist vorgeschrieben (§ 11 ArbZG).

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